© 2019 von Marco pleil.

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Eine (fast) typische Geschichte. In den letzten Atemzügen der verrückten Achtziger Jahre, und vor Beginn der Grunge-Explosion Anfang der Neunziger, kauft sich Marco Pleil, mitten in der Pubertät, einen elektrischen Bass. Einfach so. Oder besser gesagt: hauptsächlich um zur Musik von New Order, Joy Division, The Cure und/oder The Sisters Of Mercy vor der heimischen Musikanlage einfach ein bisschen den Rock’n Roller zu mimen. Kurze Zeit später wird er in der Schule angesprochen, ein Bassist wird in der Schulband gesucht. „Kann man machen“ dachte er sich, auch wenn er bis dato (noch) keinen Ton greifen konnte: „Das lernst Du beim Spielen“. Dann passiert alles Schlag auf Schlag. Neben den Schulbandproben dann den Wunsch was Eigenes zu machen: erst Coverversionen der New Wave-Ära spielen, dann langsam, aber sicher Eigenkompositionen ausdenken. Konzerte, Rockwettbewerbe, Konzerte, Tapes mit Demoaufnahmen, immer mehr und dauernd. Dann die Idee einer Coverversion von „I Don’t Like Mondays“, die der Band (die mittlerweile unter dem Namen „Strange“ firmiert, benannt nach dem Cure-Song „A Strange Day“) schließlich einen Plattenvertrag und ein Konzert bei „Rock am Ring“ beschert. Ein Album sollte folgen, noch mehr Konzerte, keine Charts, Enttäuschung, Ernüchterung und schließlich Trennung von "Strange".

 

Nach 2 Jahren Kreativpause entscheidet sich Marco 1998 alleine weiterzumachen, irgendwie. Gitarre kaufen, Computer, Software und irgendwas zusammenbauen. (Projekt-)Name: „Cloudberry“, wieder benannt nach einem Cure-Song. Einer Demo-EP folgt 1999 ruckzuck ein Plattenvertrag bei der EMI und schneller als man hören konnte auch folgend die Kündigung. Trotzdem weitermachen. Und weiter. Irgendwann wurde aus dem Wohnzimmerprojekt eine Band. Innerhalb von 14 Jahren hat/haben „Cloudberry“ dann 4 Alben veröffentlicht und zahlreiche Konzerte, u.a. als Support für große Namen wie Editors, Ash, Nada Surf, Rival Schools, We Are Scientists und eine Osteuropa-Tour gespielt. 2012, nach dem (vorerst) letzten Album „The Closer We Get“, dann der Supergau. Implosion, das Ende von "Cloudberry"!

 

Marco braucht Abstand von allem, will aber trotzdem weitermachen und entscheidet sich letztendlich für einen Neustart: solo, unter seinem eigenen Namen, endgültig. 2013 veröffentlicht er seine erste Digital-EP „Punkt.statt,Komma“ mit drei Songs. Allein mit seinem Herzklopfen und bewaffnet nur mit seiner elektrischen Gitarre eröffnet er Konzerte u.a. für Therapy?, Tim Neuhaus (Clueso), Tom Liwa, Masha Qrella, Clap Your Hands Say Yeah & Parquet Courts. Er gibt den Opener bei einem Metal- Festival, begeistert beim 2016’er Maifeld Derby und 2018 beim Trebur Open Air und erlebt intime Shows in kleinem Rahmen.

"Dazu spielt er auf seiner Gitarre kein Lagerfeuergeklampfe, sondern eine schillernde Rockgitarre, die irgendwo zwischen dem frühen David Bowie und spätem Postpunk rumbrummte.“ (echo-online.de)

2015 erfüllt er sich einen großen Wunsch und produziert mit Erdmöbel-Bassist und –Produzent Ekki Maas erste neue Songs.

 

„Das mündet darin, daß er in Eigenregie eine CD-Single herausbringt, die Erdmöbel-Ekimas produziert hat. Das hat dieser Tage ja schon fast Retrocharakter, ist jedoch im Text und Atmosphäre so nah, dicht und persönlich, dass es den Hörer kaum loslassen kann.“ (luserlounge.blogspot.de)

 

„…und lege diese Songs denjenigen ans Herz, die Changes von David Bowie lieben und offen sind für Tocotronic und Britpop.“ (musicampus.de)

 

2019 steht die erste Albumproduktion mit Produzent Christian Bethge (u.a. Heim, Laura Carbone, Stella Sommer, Gewalt) an.

 

„Der Billy Bragg von Frankfurt“

 (Ekki Maas/Erdmöbel)

 

Discographie (solange die Erinnerung reicht):

 

STRANGE:

 

1990 – 1994 verschiedene Demo-Tapes (Kassetten!) mit Studio- und Live-Aufnahmen.

1995 CD „Love & Other Atrocities“ mit 5 Titeln in Eigenregie (Rockwerk Records) veröffentlicht.

1996 Re-Release CD „Love & Other Atrocities“ in den USA (!) über Mausoleum Records.

1996 CD-Album „Strange“ mit 13 Titeln, erschienen über YUMA Records, Release in den USA als Strange „Laramie“ über Mausoleum Records.

1996 Vinyl 10“ „I Don’t Like Mondays/Vice Versa“ über YUMA.

1996 – diverse Song/CD-Samplerbeiträge, u.a. „Sound Of Frankfurt“, „Crossboarder Traxx“.

 

CLOUDBERRY:

 

1999 “Playground Crisis”-EP (Promo)

2000 “Mother of Creation” (Single/EMI, wurde zurückgezogen!)

2003 “Elijah” (Album/A Cloudberry Release/ALIVE!)

2005 “Destroyer” (Album/Saint Records/Broken Silence)

2007 “Graceful & Light” (Album/Fastball Music/Sony BMG)

2011 “The Closer We Get” (Album/Welcome Home Music/Rough Trade) / incl. 2 Single-Auskopplungen (digital)

2002-2011 diverse Song/CD-Samplerbeiträge, u.a. Wahrschauer Magazin, Zillo, OX-Magazin.

 

PLEIL:

 

2013 „Punkt.Statt.Komma“ (Digital Release/Pleil/Freibank)

2017 „Zerstörer“ CD-Samplerbeitrag OX-Magazin-Sampler.

2018 „Zerstörer/Gemeinsam Einsam“ (Digital Release/limited CD-Single/Pleil/Freibank)

 

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